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Kampfhunde in MV nicht mehr automatisch gefährlich

Rasseliste in Mecklenburg-Vorpommern aufgehoben!

In den meisten Bundesländern werden in den Verordnungen zur Hundehaltung Hunde bestimmter Rassen (klassisches Beispiel sind Pitbull Terrier und American Staffordshire Terrier) als per se „gefährliche Hunde“ eingestuft,was besondere Voraussetzungen hinsichtlich Anschaffung und Haltung zur Folge hat.

Dies war in Mecklenburg-Vorpommern der Fall. Dort hieß es in § 2 Abs. 3 S. 1 HundehVO M-V:

Bei Hunden der Rassen und Gruppen

1. American Pitbull Terrier,
2. American Staffordshire Terrier,
3. Staffordshire Bull Terrier,
4. Bull Terrier

sowie deren Kreuzungen untereinander und mit anderen Hunderassen oder -gruppen wird vermutet, dass es sich um gefährliche Hunde im Sinne des Absatzes 1 Nr. 1 der Verordnung handelt.“

Interessant ist es in Mecklenburg-Vorpommern aber nun, weil es in § 11 Abs. 2 HundehVO M-V heißt: „Diese Verordnung tritt am 31. Juli 2022 außer Kraft“.
Wie eine neue Verordnung evtl. aussehen soll, ist noch nicht bekannt.

Fakt ist aber, dass ab dem 01. August 2022 keine Rasseliste in Mecklenburg-Vorpommern mehr besteht!

Wir hoffen natürlich, dass sich auch andere Bundesländer diesem Beispiel anschließen werden. Gerade auch Bayern hat hier nach Auskunft vieler Tierheime und Tierschutzorganisationen einen großen Nachholbedarf. Die Verordnung in Bayern existiert nun bereits über 30 Jahre und der Bayerische Staat hat bis zum heutigen Tag keine Statistik der Wesensüberprüfungen veröffentlicht, da überhaupt keine Daten gesammelt wurden.

"Kampfhunde" in MV nicht mehr automatisch gefährlich | NDR.de - Nachrichten - Mecklenburg-Vorpommern

Mitteilung des Vorstandes (01/22)

Ab dem 01.07.2022 können von den Zuchtwarten folgende Kosten,
mit den Züchtern, abgerechnet werden:
> Tagegeld in Höhe von 50,- Euro
> der Wegstreckenersatz wird auf 0,50,- Euro je Kilometer angehoben
Wegen steigender Kosten und der aktuellen Preisentwicklung
ist diese Anpassung zwingend notwendig.

Aufruf

Ist das offizielle Magazin des VDH und erscheint einmal im Monat.

Im Mitgliedsbeitrag (Vollmitglied der GBF) ist dieses Magazin inbegriffen.

Aus unterschiedlichen Gründen bekommt derzeit nicht jedes Vollmitglied eine Ausgabe.

Sollten Sie davon betroffen sein, wenden Sie sich bitte direkt an Frau Dagmar Brommont-Lothary.

verwaltung@service-gbf.de

Mitteilung der Zuchtleitung (04/2022)

Verlegung der Zuchtbuchstelle mit sofortiger Wirkung.

—————————————————————————————————————
Zuchtbuchstelle der GBF
Klein-Berliner-Ring 43
48432 Rheine
oder über die neue Mail-Adresse : zuchtbuchstelle@gb-f.de
—————————————————————————————————————
Aktuelle Ereignisse und eine neue Aufgabenverteilung im Bereich Datenerhebung/Datenerfassung
machen diesen Schritt notwendig. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die tatkräftige Unterstützung
und die Gute Zusammenarbeit bei Jana Podjaski.
Vielen Dank Jana, auch im Namen der Züchter der GBF.

Da sich die Zuarbeit ändert, muss die Verteilung und der Umfang der Unterlagen angepasst werden.

Verteilung der Deckmeldung:
1. Zuchtleitung:
Deckmeldung + Ahnentafel Rüde / Hündin in Kopie
2. Zuchtbuchstelle:
Deckmeldung + Ahnentafel Rüde / Hündin in Kopie + ggf. DNA-Befunde + Untersuchungen
3. Zuchtwart/-in:
Deckmeldung
4. Webmaster/-in:
Deckmeldung (wenn keine Veröffentlichung gewünscht bitte angeben)

Die Änderungen sind zwingend, weil sonst eine Aufnahme und Erfassung der Daten im Zuchtprogramm (Software) der GBF nicht möglich ist. Oder nur mit einem erheblichen Mehraufwand, der in seiner Folge längere Wartezeiten bei der Erstellung der Ahnentafeln bedeuten würde. Die Zuchttauglichkeit der beiden Elterntiere muss bereits vor dem Deckakt vorliegen und mit Abgabe der Deckmeldung nachgewiesen werden.

Ergänzende Hinweise:

  • die Dateien Deckmeldung / Wurfanzeige finden Sie im Download-Bereich.
  • Wenn keine Veröffentlichung gewünscht ist, geben Sie das bitte auf der Deckmeldung / Wurfanzeige an.

    Alle 4 Ausfertigungen sind wie vorgegeben einzureichen.

Aus gegebenem Anlass bitten wir noch einmal darum die aktuellen Versionen zu verwenden. Einige Züchter benutzen immer noch veraltete Vordrucke. Es kommt so zu unnötigen Nachfragen und Verzögerungen bei der Bearbeitung. Zeit die dann für den Abschluss von Tätigkeiten für andere Züchter fehlt.

Die Mitteilung der Zuchtleitung vom August 2021 verliert hiermit ihre Gültigkeit.

Änderung der Zuchtordnung ab 01.05.2022

Mitteilung der Zuchtleitung (03/2022)

Zum 01.01.2022 ist die geänderte Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV) in Kraft getreten. Es werden erweiterte umfangreiche Gesundheitsuntersuchungen von Rassehunden mit sogenannten Qualzuchtmerkmalen gefordert. Die Rassehunde Zuchtverbände sind durch geeignete Zuchtprogramme zur Bekämpfung dieser Merkmale verpflichtet.

Weiterhin werden Zuchtrichter, Verbandsvorstand Angehörige, Tiertransporteure und Tierärzte in die Pflicht genommen und machen sich bei Zuwiderhandlung der Anstiftung, Beihilfe oder Mittäterschaft schuldig.

Um diese Anforderungen zu erfüllen sind auch für die Rassen der Gesellschaft der Bullterrier Freunde e. V. höhere gesundheitliche Maßstäbe erforderlich. Vor Zuchtzulassung sind ab sofort folgende, zusätzliche Untersuchungsergebnisse einzureichen.

Erweiterung American Staffordshire Terrier
-Audiometrietest für Tiere mit überwiegendem Weißanteil
-Gentest Nr.8438-S Lokus ( Weißscheckung, Piebald) Laboklin

Erweiterung Bullterrier
-Gentest Nr. 8476 Polyzystische Nierenerkrankung (PKD)
-Gentest Nr. 8473 Letale Akromdermatitis (LAD)
Tiere mit 2 clear getesteten Elterntieren (clear by birth) sind weiterhin vom Test befreit.

Erweiterung Miniatur Bullterrier
-Gentest Nr. 8476 Polyzystische Nierenerkrankung (PKD)
Tiere mit 2 clear getesteten Elterntieren (clear by birth) sind weiterhin vom Test befreit.
-verpflichtender Herzultraschall, Herzdoppler

Erweiterung Staffordshire Bullterrier
-HD/ED Auswertung (nur vom offiziellen Auswerter des VDH/GBF)
-Augentest auf alle erblichen Augenkrankheiten (nur DOK Auswertungen werden anerkannt)
-Audiometrietest für Tiere mit überwiegend Weißanteil

Für schon in der Zucht befindliche Hunde besteht Bestandsschutz, die Untersuchungen können freiwillig nachgereicht werden.

Der Vorstand weist ausdrücklich darauf hin, dass der Verein in diesem Falle von jeglicher Haftung bei eventuell auftretenden sogenannten Qualzuchtmerkmalen der Nachzuchten befreit ist.


Anmerkung:
Die hier angegebenen Untersuchungen und Gentests ersetzen nicht die Vorgaben die in der Zuchtordnung der GBF gefordert sind. Es handelt sich um Erweiterungen die zusätzlich nachzuweisen sind. Die Zuchtordnung wird nach Einarbeitung und Aktualisierung aller Maßnahmen veröffentlicht.


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